Runder Tisch Bergbahn/Schloss zieht erste Zwischenbilanz

(vom 18.11.2015)

Schon viele gemeinsam entwickelte Maßnahmen umgesetzt.

Seit Oktober 2013 treffen sich Vertreter von Heidelberg Marketing, der Stadtwerke Heidelberg und ihrer Tochtergesellschaft HSB als Betreiber der Bergbahn, des Heidelberger Schlosses, der Heidelberger Gästeführer und der Schlossberginitiative regelmäßig zu einem Runden Tisch. Ihr gemeinsames Ziel ist die verbesserte Lenkung der Besucherströme zum Schloss. „Wir arbeiten alle gemeinsam daran, dass der Besuch der Touristenattraktionen Schloss und Bergbahn für die Gäste und Bürger der Stadt so angenehm wie möglich ist. Dieses gemeinsame Ziel hat uns in einen lebendigen und sehr konstruktiven Austausch gebracht“, sagt Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing.

Der Runde Tisch hat seit seiner ersten Sitzung eine Reihe von Veränderungen angestoßen und nun eine erste Zwischenbilanz gezogen: So hat die HSB einen eigenen Gästeführerschalter eingerichtet und darüber hinaus geplante Änderungen am Ticketsystem und Sanierungsarbeiten dazu genutzt, an den Wochenendtagen für die lokalen Gästeführer ein eigenes Drehkreuz einzurichten. Damit können größere Gruppen den Eingang an diesen stark frequentierten Tagen schneller passieren. Unter der Woche steht das Drehkreuz allen Kunden zur Verfügung. „Das kommt an diesen Tagen allen Gästen zu Gute, denn der gesamte Einlassprozess geht damit schneller“, sagt Patrick Jelinek, Abteilungsleiter für Bergbahn, Garagen und ÖPNV bei der HSB, die für die Stadtbetriebe Heidelberg die Betriebsführung der Bergbahn übernommen hat. Für die Heidelberger Gästeführer ist das neue Drehkreuz eines der wichtigsten Ergebnisse des Runden Tisches: „Wir freuen uns sehr, dass wir zu einer für alle Seiten passenden Lösung gekommen sind. Das gute Klima beim Runden Tisch hat dazu beigetragen, dass wir die verschiedenen Anforderungen gut miteinander in Einklang bringen konnten“, sagt Bärbel Panzini, Vorsitzende des Vereins der Heidelberger Gästeführer. Dass große Gruppen trotzdem einmal getrennt werden können, ist für die Gästeführer nachvollziehbar. „Voller darf die Bergbahn nicht sein, um bequem zum Schloss zu kommen“, sagt Dino Quaas, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Auch Jelinek bittet um Verständnis: „Wenn in Stoßzeiten über 80 Personen die untere Bahn füllen, wird es eng, sobald noch ein Kinderwagen oder ein Rollstuhl dazu kommt. Eine höhere Anzahl an Fahrgästen würde den Komfort für alle deutlich beschränken.“ Peter Leinberger von der Schlossberginitiative fügt hinzu: „Uns ist wichtig, dass die Bergbahn optimal ausgenutzt wird, um die zunehmenden Touristenströme auf das Schloss zu bewältigen und den Schlossberg bestmöglich zu entlasten. Der Runde Tisch bietet uns die Möglichkeit, unsere Vorschläge direkt mit den Verantwortlichen zu diskutieren.“

Eine konkrete Entlastung der Eingangssituation ist durch die Einrichtung einer neuen Verkaufsstelle bei der Touristeninformation am Neckarmünzplatz geplant. Die HSB plant, dort in Zusammenarbeit mit Heidelberg Marketing eine Verkaufsstelle einzurichten. Denn im Osten der Altstadt kommen viele Busreisende an. Gäste Heidelbergs sowie externe Guides können die Tickets gleich dort erstehen und ersparen sich das Anstehen an der Talstation am Kornmarkt. „Diese Maßnahme begrüßen wir sehr“, sagt Peter Leinberger von der Schlossberginitiative. „Denn sie führt zu einer Entlastung der Besucherandrangs an der unteren und oberen Bergbahn und macht dieses umweltschonende Verkehrsmittel auf den Berg noch attraktiver.“

Als weiteres Ergebnis des Runden Tisches wurde die Beschilderung an und um die Bergbahn und den Schlossaufstieg optimiert. An den verschiedenen Stationen der Bergbahn sind unter anderem neue Bildschirme mit Informationen zu den Fahrzeiten, zur Abfahrt der Bahnen, den Sehenswürdigkeiten und dem Regionalen Kiosk (Riosk) installiert. Außerdem sind neue Infotafeln über die Bergbahnstrecke und die verschiedenen Stationen angebracht sowie Informationen zu Tarifen, Fahrplänen, Beförderungsbedingungen neu und übersichtlicher zusammengefasst. Darüber hinaus wurde das Schlossticket noch besser erläutert. Unter anderem wird nun auch am Burgweg darüber informiert, dass die Bergbahnfahrt im Schlossticket inbegriffen ist. „Denn uns ist wichtig, dass Schlossbesucher über möglichst viele Kanäle darauf hingewiesen werden und nicht erst nach einem steilen Ausstieg zum Schloss erfahren, dass die Bergbahnfahrt inklusive ist“, sagt Ellen Frings, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Heidelberg, zu denen die HSB gehört. „Für uns war es dabei sehr hilfreich, den Blick der verschiedenen Vertreter der Gästeführer, des Schlosses, der Schlossberginitiative und von Heidelberg Marketing in unsere Aktivitäten einzubeziehen.“ Michael Bös von den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Heidelberg, begrüßt diese Aktivitäten: „Die Besucher des Schlosses sind nun bestens über das Schlossticket informiert“, so sein Fazit.

„Mittlerweile hat sich der Runde Tisch für alle Beteiligten als Plattform zum regen Informationsaustausch fest etabliert und trägt damit zur frühzeitigen Abstimmung und der Verbesserung der Abläufe bei“, darin sind sich alle Beteiligten einig.

Mitglieder des Runden Tisches Bergbahn/ Schloss

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Hier geht es zum Video-Bericht der Metropolregion Rhein-Neckar News vom 20. November 2015.

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